konkret: der käsehändler bernhard

um etwas konkreter zu werden hier eine möglichkeit, wie die zusammenarbeit über das open management network aussehen könnte: das beispiel des fiktiven marktfahrers bernhard.

bernhard betreibt in zweiter generation einen käsehandel und ist regelmässig auf märkten in der nordwestschweiz anzutreffen. allerdings rentiert der marktwagen immer weniger: einkaufs- und betriebskosten steigen, der umsatz geht zurück. für die flucht nach vorne fehlt das kapital, für gezielte marketing- oder verkaufsaktivitäten fehlen know how und erfahrung, denn: bernhard ist käsehändler. wenn sich nichts ändert, wird er das geschäft bis in ein, zwei jahren aufgeben müssen.

bernhard findet irgendwie den weg ins omanet. er stellt seine aktuelle situation auf der seite ein und ruft zu inputs und offenen anregungen auf. er erhält rund 20 kommentare, die ihm interessante ansatzpunkte geben. er stellt den fall noch einmal ein, diesmal als projekt mit dem ziel, ein kleines team engagierter leute zu finden. gemeinsam mit ihnen will er einen vorgehensplan für die kommenden monate und jahre entwickeln. in der projektausschreibung hält er fest, welche fähigkeiten und erfahrungen die teilnehmer mitbringen sollten. viel geld kann er als entschädigung für die arbeit nicht bieten – er verspricht statt dessen  jedem aktiven teilnehmer einen laib bergkäse.

spontan melden sich auf die ausschreibung auf der seite sechs personen zur mitarbeit, von denen er drei auswählt: einen ehemaligen marktfahrer (ein blumenhändler), einen versicherungsvertreter und einen lebensmittelverkäufer. zusätzlich werden seitens open management network noch der betreiber eines internet-versands sowie ein marketing-student vorgeschlagen und von bernhard akzeptiert.

diese crew “trifft” sich zum ersten mal mittels (einem auf der omanet-seite verfügbaren) online-video conferencing tool und anschliessend zu mehreren chatroom sessions. zur finalen besprechung des erarbeiteten konzeptes – und zur übergabe des bergkäses (!) – trifft sich die truppe “offline”, also in der realen welt.

bernhard macht sich an die umsetzung des konzeptes. drei der mitglieder kann er dafür gewinnen, ihn weiterhin gelegentlich zu beraten und seine aktivitäten zu beurteilen: sie treffen sich zweimal im jahr zum mittagessen – und bernhard bezahlt’s.

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~ by Frank Wolff on March 29, 2010.

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