pilotprojekt nimmt formen an

um das arbeiten über die plattform und in verschiedenen netzwerken gründlich durchzutesten und zu erproben braucht es als nächstes ein pilotprojekt. der anspruch an dieses projekt: wir müssen die wesentlichen funktionen und mechanismen durchspielen können, um die plattform entsprechend zu designen. und: das pilotprojekt soll kein papiertiger sein, sondern echten nutzen bringen – ohne dabei im grösseren stil geld zu verbrennen.

und jetzt haben wir ein projekt auf dem tisch! es geht dabei um folgendes: ausschöpfen von potenzialen im privaten nahverkehr. die meisten autos fahren mit rund 80% leerkapazität kreuz und quer durch die ballungsräume, während auf der anderen seite sich leute an bushaltestellen die füsse plattstehen (nichts gegen den öv…!) und postsendungen von basel nach basel (mit einem kleinen umweg über die verteilzentrale) bis zu drei tage unterwegs sind. während der aufwand für eine bessere koordination sich bisher bei kleinen distanzen nicht gelohnt hat (mitfahrzentralen betreffen die langen distanzen), könnte das mit ein bisschen intelligenter technik (smartphones mit gps zum beispiel) heute anders aussehen.

kurz: eine mobile-basierte mitfahrzentrale für kurzstrecken.

zwei wichtige fragen an euch:

1. sagt im poll unten eure meinung zu einer solchen mobile-mitfahrzentrale – mehrfachkreuze erwünscht.

2. wer ist interessiert, im pilotteam mitzuarbeiten (unter inkaufnahme, dass mit hoher wahrscheinlichkeit dabei zuerst mal michts zu verdienen ist)? wenn ja, bitte einfach die seite abonnieren – ich mache den abonnenten dieser tage einen kurzen projektbeschrieb zugänglich.

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~ by Frank Wolff on May 19, 2010.

2 Responses to “pilotprojekt nimmt formen an”

  1. folgende fragen hab ich mir gestellt.

    1. unter dem aspekt KISS. wie bekomme ich ein system hin, bei dem a) der transporter ohne viel aufwand melden kann, dass er “bereit” ist und b) das transportgut (extrem versachlicht…) einfach prüfen kann, wo ein solcher transporter in der nähe frei ist. spannende frage die wohl technisch zu lösen sein wird. die idee eines schedules für regelmässige fahrten ist da naheliegen, beschränkt sich das zielsystem auf solche regelmässige fahrten?

    2. sinn macht das ganz erst ab einer kritischen grösse. wie gross wäre die?

    3. in bezug auf transportgut gäbe es sicherlich ein paar sicherheitsaspekte die bedacht werden müssten.

    ich glaube unter anderen sind es diese 3 herausforderungen die eben die hürde bilden, wieso es das noch nicht gibt. das potential ist aber unbestritten da. 😀

    gruss tobias

    • hi tobi

      alles drei wohl sehr zentrale fragen. habe mir auch schon gedanken darüber gemacht. der erste punkt ist wohl der spannendste, aber auch der aufwändigste. die extremform wäre: ich fahre an einer bushaltestelle vorbei, an der fünf leute warten – und mein iphone sagt mir, dass drei davon mitglied des “clubs” sind und zwei davon an einen ort wollen, der max 1km von meinem zielort entfernt ist. und weil jedes clubmitglied eine ordentliche due diligence hinter sich hat, habe ich eine gewisse sicherheit bei der sache (und die beiden ebenfalls). also halte ich an und nehme sie mit. das ganze muss also wirlich extrem “online/realtime” sein, weil ich bei kurzfahrten nicht drei tage im voraus sagen kann, ob, wann und wohin ich fahre.

      so in diese richtung müsste das gehen…

      grüsse,
      frank

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