Der letzte Post…

•October 8, 2010 • Leave a Comment

…auf dieser rabenschwarzen Seite!

Es waren – zugegeben – drei lange Minuten bis zwölf. Aber das Warten hat sich gelohnt: die open management network-Plattform in der Version 1.0 ist live!

So sieht das ganze aus:

open management network

 

Es sind für die Pilotphase bereits zwei “scharfe” Projekte live, bei denen Ihr bereits Eure Inputs einstellen könnt. Die dabei Ergebnisse werden definitiv spannend (die ersten Posts sind schon drauf) – weil sie sich am Ende aus den Inputs ganz verschiedener Teilnehmer zusammensetzen.

Genauso wichtig ist aber nun, die Idee selbst mit Leben zu füllen! Es geht darum, die Zusammenarbeit über die Plattform zu testen, Schwachstellen zu entdecken und das Ganze laufend zu verbessern. Niemand wird dabei am Schluss reich, aber jeder profitiert! Und deshalb: Macht ein User Account auf und stürzt Euch auf die Projekte!

Ich wünsche viel Spass dabei!

Zum letzten Mal grau auf schwarz: beste Grüsse!

Frank

 

 

 

projektstand ende juli: drei vor zwölf…!!

•July 26, 2010 • Leave a Comment

hier – nach einer kleinen ferienpause – ein aktueller update zum aufbau von open management network:

  • das konzept, wie die plattform funktionieren soll und auf welche art projekte darüber laufen, ist weitgehend erstellt.
  • ab august soll die plattform mit zwei pilotprojekten getestet werden. einer der beiden projekt-slots ist vergeben (weiteres dazu folgt), der andere noch zu haben. wer spontan eine aufgabe zum lösen mittels netzwerker eingeben will: rasch melden; bis ende woche dürften beide projekte definiert sein.
  • als technische interim-plattform für die pilotprojekte ist eine joomla-basierte seite im aufbau und wird demnächst mit dieser url verknüpft (was dann wohl oder übel das ende dieser hübschen schwarzen seiten bedeutet…!).
  • die programmierung der definitiven plattform geht ebenfalls voran, wird allerdings aufgrund der komplexität nicht von heute auf morgen abgeschlossen sein. hier aber nicht zu viele details dazu, dann bleibt’s spannend…!
  • nächster schritt: ich werde mich laut und deutlich melden, wenn die pilotprojekte eingestellt sind! dann besteht zum allerersten mal die möglichkeit, an einem management-crowdsourcing-projekt aktiv mitzumachen!

soweit der projektstand. anmerkungen oder anregungen? jederzeit gerne…

frank

aktueller projektstand

•June 11, 2010 • Leave a Comment

das ziel bleibt unverändert, der weg dorthin kann auch mal ändern… folgender aktueller stand:

pilotprojekt: das primäre ziel ist, die plattform und ihre funktionalität so rasch wie möglich vom boden zu bringen. deshalb wird das projektteam nicht parallel ein eigenes pilotprojekt betreiben. die idee der transportplattform ist damit nicht vergessen, aber verschoben. für das pilotprojekt sind wir derzeit dabei, eine bestehende aufgabenstellung eines bestehenden unternehmens ausfindig zu machen. wenn jemand einen input hat: dr schnäller isch dr gschwinder.

plattform: für die umsetzung der zielplattform und damit als partner im projekt omanet konnte felix wolff als gleichermassen kompetenter wie motivierter programmierer gewonnen werden :-). wir verfolgen den weg einer kompletten eigenprogrammierung, um die anforderungen bestmöglich abbilden zu können. ziel ist, im spätsommer mit einer ersten version live zu gehen. für die zwischenzeit ist eine joomla-lösung im aufbau, die demnächst diese wordpress-seite ablöst. die url bleibt in allen phasen gleich.

soweit der aktuelle projektstand.

pilotprojekt nimmt formen an

•May 19, 2010 • 2 Comments

um das arbeiten über die plattform und in verschiedenen netzwerken gründlich durchzutesten und zu erproben braucht es als nächstes ein pilotprojekt. der anspruch an dieses projekt: wir müssen die wesentlichen funktionen und mechanismen durchspielen können, um die plattform entsprechend zu designen. und: das pilotprojekt soll kein papiertiger sein, sondern echten nutzen bringen – ohne dabei im grösseren stil geld zu verbrennen.

und jetzt haben wir ein projekt auf dem tisch! es geht dabei um folgendes: ausschöpfen von potenzialen im privaten nahverkehr. die meisten autos fahren mit rund 80% leerkapazität kreuz und quer durch die ballungsräume, während auf der anderen seite sich leute an bushaltestellen die füsse plattstehen (nichts gegen den öv…!) und postsendungen von basel nach basel (mit einem kleinen umweg über die verteilzentrale) bis zu drei tage unterwegs sind. während der aufwand für eine bessere koordination sich bisher bei kleinen distanzen nicht gelohnt hat (mitfahrzentralen betreffen die langen distanzen), könnte das mit ein bisschen intelligenter technik (smartphones mit gps zum beispiel) heute anders aussehen.

kurz: eine mobile-basierte mitfahrzentrale für kurzstrecken.

zwei wichtige fragen an euch:

1. sagt im poll unten eure meinung zu einer solchen mobile-mitfahrzentrale – mehrfachkreuze erwünscht.

2. wer ist interessiert, im pilotteam mitzuarbeiten (unter inkaufnahme, dass mit hoher wahrscheinlichkeit dabei zuerst mal michts zu verdienen ist)? wenn ja, bitte einfach die seite abonnieren – ich mache den abonnenten dieser tage einen kurzen projektbeschrieb zugänglich.

konkret: der käsehändler bernhard

•March 29, 2010 • Leave a Comment

um etwas konkreter zu werden hier eine möglichkeit, wie die zusammenarbeit über das open management network aussehen könnte: das beispiel des fiktiven marktfahrers bernhard.

bernhard betreibt in zweiter generation einen käsehandel und ist regelmässig auf märkten in der nordwestschweiz anzutreffen. allerdings rentiert der marktwagen immer weniger: einkaufs- und betriebskosten steigen, der umsatz geht zurück. für die flucht nach vorne fehlt das kapital, für gezielte marketing- oder verkaufsaktivitäten fehlen know how und erfahrung, denn: bernhard ist käsehändler. wenn sich nichts ändert, wird er das geschäft bis in ein, zwei jahren aufgeben müssen.

bernhard findet irgendwie den weg ins omanet. er stellt seine aktuelle situation auf der seite ein und ruft zu inputs und offenen anregungen auf. er erhält rund 20 kommentare, die ihm interessante ansatzpunkte geben. er stellt den fall noch einmal ein, diesmal als projekt mit dem ziel, ein kleines team engagierter leute zu finden. gemeinsam mit ihnen will er einen vorgehensplan für die kommenden monate und jahre entwickeln. in der projektausschreibung hält er fest, welche fähigkeiten und erfahrungen die teilnehmer mitbringen sollten. viel geld kann er als entschädigung für die arbeit nicht bieten – er verspricht statt dessen  jedem aktiven teilnehmer einen laib bergkäse.

spontan melden sich auf die ausschreibung auf der seite sechs personen zur mitarbeit, von denen er drei auswählt: einen ehemaligen marktfahrer (ein blumenhändler), einen versicherungsvertreter und einen lebensmittelverkäufer. zusätzlich werden seitens open management network noch der betreiber eines internet-versands sowie ein marketing-student vorgeschlagen und von bernhard akzeptiert.

diese crew “trifft” sich zum ersten mal mittels (einem auf der omanet-seite verfügbaren) online-video conferencing tool und anschliessend zu mehreren chatroom sessions. zur finalen besprechung des erarbeiteten konzeptes – und zur übergabe des bergkäses (!) – trifft sich die truppe “offline”, also in der realen welt.

bernhard macht sich an die umsetzung des konzeptes. drei der mitglieder kann er dafür gewinnen, ihn weiterhin gelegentlich zu beraten und seine aktivitäten zu beurteilen: sie treffen sich zweimal im jahr zum mittagessen – und bernhard bezahlt’s.

zusammenstellen der netzwerke

•March 19, 2010 • Leave a Comment

jetzt wird’s konkret: es geht um das zusammenstellen des “initial networks”. ganz kurz erklärt wie’s funktioniert: in absehbarer zeit kommt der tag, an dem das erste projekt, also eine betriebswirtschaftliche aufgabenstellung, auf dem tisch liegt. und bald darauf vielleicht ein zweites und ein drittes. zunächst können das noch vergleichsweise unbedeutende problemstellungen sein. wichtig ist dabei folgendes: es geht darum, die mechanismen, erfolgsfaktoren und möglichen ergebnisse der zusammenarbeit in offenen netzwerken kennenzulernen.

was braucht es dazu?

leute, die nicht nur inhaltlich etwas zu sagen haben, sondern die auch motiviert sind, einmal ganz andere formen der arbeit auszuprobieren. und dabei auch den nerv für gelegentliche “trial and error loops” haben (auch wenn natürlich jeder die intensität seines einsatzes selbst bestimmt). zu klären sein wird dabei eher früher als später auch die frage: “was bekomme ich für meinen einsatz als entschädigung?”. da will ich offen sein: in der testphase fliesst noch nicht viel echtes geld – und drum gibt’s auch noch nicht viel zu verteilen. wenn die prozesse einmal eingespielt sind, wird das anders sein. und für diese phase gibt es schon ein paar ganz spannende compensation-ansätze…!

soweit ein kurzer beschrieb, was es bedeutet, mitzumachen.

was ist der direkteste weg zum teilnehmen? einfach einen kommentar auf diesen post schreiben. alle, die sich bereits gemeldet haben: ihr seid bereits notiert…!

beste grüsse,

frank wolff

danke für die feedbacks!

•March 19, 2010 • Leave a Comment

aus den rückmeldungen zu inhalt, aufbau und gestaltung der seite gab es sehr hilfreiche und klare anregungen, die ich im nächsten wurf gerne umsetzen werde! ergebnisse des logo-votings: das hier hat mit 48% überlegen gewonnen:

die so bequeme kleinschreiberei und die düster-schwarze optik der seite sind ebenfalls auf der watchlist für die nächste revision.

für sämtliche inputs auf der seite, per mail und face to face danke ich euch! das wissen der menge (“the wisdom of crowds”…) kann man bekanntlich nicht genug hoch einschätzen!

in diesem sinne: besten dank!

frank wolff